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Neuaufbau geplant Sprachen · KI

parlarina.com

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Die Startseite mit Überblick über Funktionen und Sprachen

Ich habe bisher kein Sprachlernprogramm gefunden, das für mich wirklich funktioniert hat. Bei Parlarina wollte ich deshalb verschiedene Lernmethoden zusammenbringen, zwischen denen ich je nach Lust und Laune wechseln kann. Mal ein Gespräch führen, mal Wörter wiederholen oder einen Text durcharbeiten, während die App behält, was ich dabei gelernt habe und wo ich Schwierigkeiten hatte.

Das Gespräch im Mittelpunkt

Im Zentrum meiner Idee steht der Smart Chat. Ich bin überzeugt, dass mündliche Kommunikation besonders gut dabei hilft, eine Sprache zu lernen und die Hemmung abzubauen, sie im Alltag tatsächlich zu benutzen. Die anderen Übungen sollen diese Gespräche unterstützen und ihnen neue Anknüpfungspunkte geben.

Dafür braucht der Chat Informationen darüber, was beim Lernen bisher passiert ist. Welche Wörter fehlen noch? Welche Fehler wiederholen sich? Was fällt inzwischen leichter? Aus diesen Beobachtungen soll er passende Gesprächsübungen gestalten, statt bei jeder Unterhaltung wieder von vorn anzufangen.

Gemeinsames Wissen über das Lernen

Die zentrale Auswertung habe ich Central Scrutinizer genannt. Dort laufen Informationen aus den verschiedenen Lernmodulen zusammen. Fortschritte, Wortschatz und wiederkehrende Fehler werden gemeinsam erfasst, damit sie beim Wechsel der Methode weiter zur Verfügung stehen.

Im bisherigen Prototyp werden Gespräche ausgewertet und neue Wörter mit ihrem Satzzusammenhang gespeichert. Ein Lernprofil hält Beobachtungen zu Stärken, Schwierigkeiten und Interessen fest. Der Chat erhält diese Informationen zusammen mit Wörtern, deren Wiederholung ansteht. So kann ein Wort aus einer Übung später wieder in einem Gespräch auftauchen.

Daneben habe ich strukturierte Lernpfade, Grammatik-, Hör- und Sprechübungen, Spiele und Textarbeit nach der Birkenbihl-Methode eingebaut. Die Auswahl sollte es erlauben, auf unterschiedliche Weise an derselben Sprache zu arbeiten. Mit der Zeit wurde daraus allerdings ein Umfang, den ich mir zu Beginn nicht klargemacht hatte.

Zu viel auf einmal

Beim ersten Versuch wollte ich zu viel. Aus Begeisterung für die Möglichkeiten kamen immer weitere Funktionen und Sprachen hinzu, bis meine Ideen meine Möglichkeiten überschritten hatten. Mit der Qualität bin ich zufrieden. Zu groß wurde die Menge an Sprachen, Übungen und Modulen. Diesen Umfang habe ich falsch eingeschätzt und möchte ihn beim Neuaufbau begrenzen.

Ich bin weiterhin von der Idee hinter Parlarina überzeugt und möchte das Projekt in nächster Zeit neu aufstellen. Dafür werde ich mit weniger Funktionen und weniger Sprachen beginnen und die Anwendung schrittweise aufbauen. Der kleinere Umfang soll mir erlauben, genauer zu prüfen, ob die einzelnen Teile funktionieren und beim Lernen tatsächlich zusammenwirken, bevor ich weitere ergänze.

Die hier gezeigte Anwendung ist der bisherige Prototyp. Die eigentliche Lern-App ist noch nicht öffentlich zugänglich; ohne Anmeldung lässt sich bislang der Hanzi-Trainer nutzen. Welche Funktionen und Sprachen den Anfang des Neuaufbaus bilden, ist noch offen.

Die bisherige technische Umsetzung

Der Prototyp läuft mit PHP, MariaDB und JavaScript ohne Frontend-Framework. Die Lernmodule sind getrennt aufgebaut und greifen auf gemeinsam gespeicherte Lerninformationen zu. Vor einer Chatantwort werden die Anweisungen aus Gesprächsmodus, Korrekturstil, Lernprofil und anstehenden Wortwiederholungen zusammengestellt.

Für die KI-Anbindung gibt es eine gemeinsame Schnittstelle zu verschiedenen Anbietern. Wenn eine Antwort zu lange ausbleibt, kann ein zweiter Anbieter parallel angefragt werden. Gesprächsverlauf und Lerninformationen werden von der Anwendung bereitgestellt, sodass ein Wechsel des Anbieters möglich bleibt.

Generierte Übungen werden auf ihre Struktur, die Auswertung in der Oberfläche und ihren Inhalt geprüft. Diese Kontrollen sollen beispielsweise Lückentexte erkennen, bei denen mehrere Antworten plausibel wären.